|
Was haltet ihr eigentlich von sogenannten "Tuning"-Tools? Also ich hab mir aus reiner Neugierde und aufgrund meines mit der Zeit lahmenden Systems TuneUp Utilities 2009 zugelegt, doch selbst nachdem ich alle Punkte abgearbeitet habe ist der Erfolg eigentlich nicht spürbar. Die integrierte Defragmentierung ist vielleicht anschaulicher, aber nicht wirklich besser als die von Windows, auch für die Registry gibt es kostenfreie Reiniger, die sogar in den Bestenlisten der PC-Zeitschriften ganz vorne dabei sind, den RAM kann man per Neustart oder schneller und besser noch VB-Script viel besser freiräumen und sie sonstigen Anpassungen kann man alle auch anders, kostenfrei und oft Windows-intern vornehmen. Der einzige Vorteil von den Tools besteht meiner Meinung nach darin, dass sie wie zum Beispiel TuneUp eine sehr übersichtliche und intuitive Bedienung gestatten. Aber das bringt mir nichts, wenn die Optimierung nichts bringt. Und ich denke, dass ein überquellendes System nicht mehr so viel bringt. Zum Vergleich: Mein knapp ein Jahr altes und von Grund auf überholte Windows XP braucht zum Booten inklusive Skype, AntiVir und Sunbelt Personal Firewall rund 3 Minuten(!), direkt nach der Installation war es weniger als ein Drittel dieser Zeit! Und nun erfreue ich mich erstmal über mein fast jungfräuliches Windows 7 dass ungefähr eine Minute zum Starten braucht. Aber so viel zu mir, was haltet ihr von der Sache? Umständig optimieren oder einfach öfters mal neu aufsetzen? Habt ihr gute Tuning-Tools die euch was bringen bzw. ihr Geld wert sind? Oder verspottet ihr das so wie ich?
_________________ "Hmm, wo ist denn die Any-Key-Taste? Naja, ich bestell mir ersteinmal ein Bier!" Homer Simpson
|