Die OpenSource-Variante von Photshop soll ja, wie auf dem Webblog von Interface-Designer Peter Sikking bekanntgegeben wird, nun bereits in der Version 2.8 ein völlig verändertes Interface bekommen, wo wird das Hauptfenster alle Panels unter sich vereinen, wie man das von den meisten anderen Programmen auch kennt, gleichzeitig kann man per Drag'n'Drop auch entsprechende Komponenten auch außerhalb des Fensters platzieren.
Neu sind auch die Polaroids, die unabhängig vom geöffneten Bild auch andere Dateien bzw. Ausschnitte aus diesen darstellen können. Und nicht zu vergessen natürlich die große Thumbnail-Leiste im Hauptfenster, mit der man bequem auch durch das Grafikverzeichnis scrollen kann und das gewünschte Bild einfach per Mausklick öffnet.
Bleibt lediglich die Frage, was wir technisch erwarten können, den hierüber schweigt man sich im Moment noch aus, kein Wunder, steht ja noch das Release von 2.7 an. Ich denke jedoch, dass wir technisch auf nicht all zu viel hoffen brauchen, macht auch nichts, denn der größte Mangel war für Nicht-GIMPianer ja bisher das Interface. Durch Beheben dieses Mangels wird denen nun der Wind unter den Flügeln genommen - und bis 3.0 kann man sich im GIMP-Team voll und ganz auf neue technische Schmankerl konzentrieren.
Was haltet ihr davon? Seid ihr vielleicht genau aus dem Grund des Interfaces auf Distanz zu GIMP gegangen und denkt nun über ein Ausprobieren der 2.8 nach? Oder seid ihr alteingessene GIMP-User und findet es schade, dass das Drei-Fenster-Interface zwar noch unterstützt, aber durch das neue Interface vielleicht verdrängt wird?
Die Thumbnail-Leiste
Ein Polaroid
Panels, wie gehabt, außerhalb des Hauptfensters